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SV Manching: Sebastian Steger, Maximilian Eberwein, Dzenis Seferovic, Rainer Meisinger (90+4. Robert Sandru), Fabian Neumayer (90+2. Leon Bojaj), Sebastian Graßl (90. Romeo Öxler), Marcel Posselt, Johannes Dexl, Nico Daffner, Leon Peric, Timo Jung; Trainer: Cüneyt Köz Kader: Robel Kahsay, Cüneyt Köz, Hermann Jakovlev FV Illertissen II: Niveto Caciel Tore: 1:0 Fabian Neumayer (Foulelfmeter, 51.); 2:0 Fabian Neumayer (85.) Zuschauer: 150 Gelbe Karte: Fabian Neumayer (5.) (16.), Maximilian Eberwein (6.) (42.), Sebastian Graßl (9.) (80.) / - Gelb/Rote Karte: - / Niveto Caciel (81.) Entscheidung in Hälfte zwei Doppelpacker Neumayer erlöst überlegene Manchinger im Heimspiel gegen Illertissen II Ein Doppelpack von Fabian Neumayer hat dem SV Manching am Freitagabend vor heimischer Kulisse den ersten Sieg im Fußballjahr 2026 beschert. Die Mannschaft von Trainer Cüneyt Köz bezwang am 26. Spieltag der Landesliga Südwest den FV Illertissen II am Ende auch dank einer geschlossenen Teamleistung mit 2:0 (0:0). Die Hausherren hatten über die 90 Minuten gleich dreimal Pech: Jannik Holzapfel Für Neumayer waren es die Saisontreffer 14 und 15: In der 51. Minute verwandelte er einen Elfmeter nach einem Foul an Sebastian Graßl, in der 85. Minute traf er nach einem überlegten Querpass von Timo Jung im Anschluss an eine sehenswerte Kombination über die linke Seite mit Rainer Meisinger und Graßl. „Den Sack hätten wir aber schon viel früher zumachen müssen“, resümierte Köz, ergänzte jedoch: „Am Ende zählen die drei Punkte, und die haben wir verdient geholt. Auf diese Leistung können wir aufbauen.“ Die Gäste aus dem Landkreis Neu-Ulm kamen lediglich einmal gefährlich vor das von Sebastian Steger gehütete Tor – bereits in der fünften Minute. Der 21-Jährige vertrat zum zweiten Mal in Folge den beruflich verhinderten Stammtorhüter Thomas Obermeier und blieb ohne Gegentor. „Ansonsten haben wir kaum etwas zugelassen, weil wir aggressiv gegen den Ball gearbeitet und unsere Umschaltmomente genutzt haben. Insgesamt war das eine überragende Leistung meiner Mannschaft“, lobte Köz. Köz macht seinem Team in der Kabine Mut Der Manchinger Coach hatte seine Spieler bereits unter der Woche intensiv auf die Partie vorbereitet, ihnen mit gutem Zureden viel Vertrauen geschenkt und den Fokus auf die eigenen Stärken gelegt. „Wir haben die Fehler der vergangenen Wochen analysiert, deutlich angesprochen und im Training daran gearbeitet. Die Vorgaben haben die Jungs dann perfekt umgesetzt“, sagte Köz. Dieses gestärkte Selbstvertrauen war dem Team über weite Strecken deutlich anzumerken. Mit dieser Leistung hat der SV Manching gezeigt, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Mit Nachdruck unterstrich Köz dies auch in der Halbzeit: „Ich habe meinen Jungs gesagt, wie stark wir sein können, wenn wir unsere Stärken abrufen“ – obwohl es zu diesem Zeitpunkt noch 0:0 stand. Nach dem Schlusspfiff hatte er noch mehr Gründe, sein Lob zu wiederholen. Quelle: Norbert Dengler, Donaukurier |
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