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SV Eitensheim: Matthias Duna, Ralf Palfy, Mustafa Yumak, Harald Ihringer (54. Christian Lindermeier), Stefan Trini, Stefan Hahnemann, Franz Kufner, Adem Alagac (46. Tristan Saffert), Thomas Pfaller (85. Florian Rabe), Anton Puhl, Tugran Yürekli TSV Gaimersheim: Klaus Caliebe, Fritz Dagit, Karl Dagit, Stefan Riedl (34. Jürgen Burkhardt), Thorsten Seberth, Cabbar Arat, Anton Klötzel, Andreas Bugler (43. Attila Yildirim), Daniel Barth, Gerald Sperr, Denis Kitschaty (75. Markus Muhr) Tore: 1:0 Thomas Pfaller (16.); 1:1 Daniel Barth (23.); 1:2 Gerald Sperr (57.) Schiedsrichter: Christian Russer (TSV Kösching) Die Gastgeber waren in den ersten Minuten tonangebend und brachten erhebliche Gefahr aufs TSV-Tor, in dem Klaus Caliebe eine tolle Leistung bot. Die Gäste kamen in der 12. Minute durch Andreas Bugler zum ersten Male in die Nähe des SVE-Strafraums, dessen Schuß übers Tor ging. Nach 16 Minuten flankte SVE-Kapitän Franz Kufner gefühlvoll in den TSV-Strafraum und Linksaußen Thomas Pfaller verwandelte durch einen sehenswerten Drehschuß zur 1:0-Führung für die Palfy-Schützlinge. In den folgenden Minuten versiebte der SVE beste Tormöglichkeiten bzw. Caliebe oder seine Vorderleute kratzten den Ball noch von der Linie ehe in der 23. Minute die Gäste einen der wenigen Angriffe wiederum über den agilen Andreas Bugler starteten und Daniel Barth brachte das Leder artistisch aus kurzer Distanz zum überraschenden 1:1-Ausgleich ins SVE-Tor. Die Gäste verlegten sich komplett aufs Kontern und hatten bei der eklatanten SVE-Abschlußschwäche mehrfach das Glück des Tüchtigen. Schüsse von Stefan Hahnemann, SVE-Spielertrainer Ralf Palfy, Thomas Pfaller, Tugran Yürekli usw. fanden alle nicht den Weg ins TSV-Tor. Bei strömenden Regen nach der Pause waren Anton Puhl und Tugran Yürekli (55.) vorm TSV-Tor zu verspielt und kamen zu einem zurecht vom umsichtigen Schiedsrichter Christian Russer nicht gegebenen Abseitstor. Im schnellen Gegenzug (56.) kam TSV-Spielertrainer Gerry Sperr halbrechts an den Ball und zog flach zum 1:2 ins lange Eck ab. Die Gäste igelten sich nun noch mehr in der eigenen Hälfte ein und der SVE startete ein regelrechtes Powerplay über die restliche Spieldauer. Es fehlte aber der Spielwitz und die zündenden Ideen, um die TSV-Defensive zu knacken. Die Freistoß- und Eckballstaffeten des SVE wurden von der konsequenten Gästeabwehr entschärft und schlußendlich brachten die Sperr-Schützlinge den knappen Sieg über die Zeit. Da Fußballspiele durch die Anzahl der Tore entschieden werden und nicht nach der Zeit des Ballbesitzes und den vergebenen Möglichkeiten blieb der SVE heute nur zweiter Sieger. Ohne die notwendige Kaltschnäuzigkeit vorm Tor und einer gewissen spielerischen Note wird der SVE es schwer haben, gegen defensiv eingestellte Teams erfolgreich zu sein. E. Koch, SVE |
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