Kreisklasse Gruppe 1 Nord 2005/06 (Stand 04.09.2005)

Spielbericht

6. Spieltag - Sonntag, 04.09.2005 - 15:00

SV Eitensheim (N) - FC 04 Ingolstadt III 2:3 (1:2)

SV Eitensheim: Matthias Duna, Nicky Veit, Mustafa Yumak, Harald Ihringer, Tristan Saffert, Stefan Trini, Franz Kufner, Stefan Hahnemann, Thomas Pfaller, Anton Puhl, Tugran Yürekli

Eingewechselt: Peter Funk, Adem Alagac, Ralf Palfy

Tore: 1:0 Anton Puhl (25.); 1:1 Berthold Schneider (30.); 1:2 Jan Kwaha (44.); 2:2 Anton Puhl (47.); 2:3 Martin Groh (72.)

Der Tabellenführer aus Ingolstadt hatte in den ersten zwanzig Minuten mehr Spielanteile, jedoch keine klaren Torchancen. Der SVE versteckte sich nicht, sondern versuchte den Spielaufbau des Gegners zu unterbinden und bei Ballbesitz sofort schnell nach vorne zu operieren. Ein weiter befreiender Ball von SVE-Libero Nicky Veit aus dem Abwehrzentrum heraus landete auf der halbrechten Position bei Tugran Yürekli, der sich geschickt gegen drei Ingolstädter durchsetzte und gekonnt nach innen flankte, wo SVE-Torjäger Anton Puhl völlig freistehend zur 1:0-Führung (25.) für den SVE einschieben konnte. In der 30. Minute zeigte sich die Cleverness der FC 04er. Ein schnell ausgeführter Freistoß kam zu Berthold Schneider, der aus 12 Meter den 1:1-Ausgleich besorgte. Kurz vorm Pausenpfiff kam es noch dicker für den SVE. Bei einem FC-Angriff über die linke Seite bringen die Gastgeber den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Jan Kwaha erzielt aus knapp 2 Metern das 1:2. Der SVE kam besser aus der Pause, machte mehr Druck und konnte im Anschluß an einem Eckball durch Anton Puhl (47.) zum 2:2 ausgleichen. In den folgenden Minuten hatten beide Teams Möglichkeiten zur Führung, doch die cleveren Gäste machten in der 72. Minute durch den eingewechselten Martin Groh, der neuen Schwung in das FC-Team brachte, das entscheidende 2:3. Der SVE versuchte nun mit der Brechstange den Aus-gleich zu erzielen. Dadurch kam es zu vielen Unterbrechungen und die Hektik im Spiel nahm zu. Der FC versäumte in dieser Phase die glasklaren Konterchancen zu nützen und rettete den Sieg gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden SVE über die Zeit. In den letzten Minuten fehlte dem SVE das notwendige Quentchen Glück, um in den entscheidenden Situationen im Gästestrafraum eiskalter zu agieren.

E. Koch, SVE

   

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