Kreisklasse Gruppe 1 Nord 2005/06 (Stand 25.09.2005)

Spielbericht

9. Spieltag - Sonntag, 25.09.2005 - 15:00

ST Kraiberg - SV Eitensheim (N) 3:4 (1:2)

ST Kraiberg: Netter, Oruz (46. Reiher, 59. Alexander Sekulovic), Plei, Puhar, Bytyqui, Poplaceau, Mihali, Mario Peric, Sternisa, Sebastian Gider, Dalibor Peric

SV Eitensheim: Matthias Duna - Harald Ihringer, Nicky Veit, Mustafa Yumak - Tristan Saffert, Stefan Trini, Franz Kufner, Stefan Hahnemann, Thomas Pfaller (25. Adem Alagac) - Tugran Yürekli (77. Daniel Sauer), Anton Puhl (90. Ralf Palfy)

Tore: 0:1 Anton Puhl (20.); 1:1 Mario Peric (35.); 1:2 Franz Kufner (36.); 2:2 Mario Peric (51.); 2:3 Tugran Yürekli (65.); 3:3 Mario Peric (74.); 3:4 Anton Puhl (90.)

Schiedsrichter: Christian Russer (TSV Kösching)

Im Wettkampf der Spielsysteme hatte SVE-Trainer Ralf Palfy auf das bewährte Konzept mit einem Libero gesetzt, wogegen ST-Coach Albert Mayr mit einer schlussendlich anfälligen Viererkette in der Abwehr operierte. Obwohl die Kraiberger die SVE-Führung dreimal ausgleichen konnten, blieben sie am Ende gegen die engagiert und clever agierenden Eitensheimer nur zweiter Sieger.Die Gäste hatten bereits nach 50 Sekunden eine gute Chance, als ein Querpaß von Anton Puhl zu Tugran Yürekli kam, der aber überhastet abschloss und das Leder aus 10 Metern knapp am Tor vorbei schob. In den nächsten Minuten rannte der SVE mehrmals in die Abseitsfalle der Kraiberger und ST-Mittelfeldstratege Claudio Poplaceau testete auf der Gegenseite zweimal mit gewaltigen Fernschüssen SVE-Torhüter Mathias Duna. In der ausgeglichenen Partie wogte das Spiel von Tor zu Tor. Ein toller Pfaller- Freistoß von Halbrechts konnte SVE-Topgoalgetter Anton Puhl unbedrängt im Kraiberger Strafraum annehmen und artistisch zum 1:0 (20.) für den SVE ins ST-Tor jagen. Die Kraiberger agierten nun etwas druckvoller und gaben damit den SVE Raum für pfeilschnelle Konterangriffe, die aber zu nervös und überhastet abgeschlossen wurden. Als in der 35. Minute SVE-Rechtsaußen Tristan Saffert rechts durchbrach und alleine vor ST-Torhüter Netter Nerven zeigte und am Tor vorbeizielte, haderte der SVE mit dem Schicksal und die Gäste kamen blitzschnell in den SVE-Strafraum. Die SVE-Abwehr stöpselte herum, brachte den Ball nicht weg und Mario Peric machte mit einem platzierten Flachschuß den 1:1-Ausgleich. Unmittelbar nach dem Anstoß schnappte sich SVE-Kapitän Franz Kufner mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch im Mittelkreis das Leder, ließ drei Kraiberger wie Slalomstangen stehen und wuchtete aus 15 Meter die Kugel zur erneuten SVE-Führung ins Netz. Nach der Pause brachte Albert Mayr mit Ronny Reiher einen weiteren Offensiv-Spieler und der SVE hatte Probleme. Nach 48 Minuten verzog Dalibor Peric ganz knapp, aber in der 51. Minute konnte sein Bruder Mario einen weiten Ball im Lauf mitnehmen, sich gegen zwei SVE’ler durchsetzen und aus halblinker Position flach zum 2:2 ausgleichen. Das war das Wecksignal für den SVE, der nun endlich wieder aktiver wurde und die Halbzeitmüdigkeit ablegte. Mit aggressiven Fore-Checking brachte die SVE-Offensive die Kraiberger Abwehr mehrfach zum Schwitzen und wurde in der 65. Minute für die enorme Laufarbeit belohnt. Tugran Yürekli bewieß wieder einmal seinen Riecher für brenzlige Situationen, luchste der Kraiberger Abwehr die hinter quer herumspielten den Ball aber und macht aus ca. 18 Meter flach neben den Pfosten die 3:2-Führung für den SVE. In der 73. Minute übersah der etwas unglücklich agierende Schiedsrichter Christian Russer ein klares Handspiel eines ST-Verteidigers im Strafraum und erregte damit heftig die Gemüter. In dieser hektischen Phase kamen die Gastgeber zu einem Freistoß, den Mario Peric aus ca. 20 Meter über die Mauer zum 3:3-Ausgleich (74.) verwandelte. Die Mayr-Schützlinge versuchten nun mit drei Spitzen den Sieg zu erzwingen und entblößten damit das Mittelfeld und die Abwehr. Damit boten sich dem SVE mehrere brandheiße Kontermöglichkeiten, die nahezu kläglich versemmelt wurden. In der Schlussphase landete ein weiter Abschlag von SVE-Torhüter Mathias Duna bei Anton Puhl, der zwei Kraiberger umkurvte und unhaltbar für Torhüter Netter zum 4:3-Siegtreffer einschoss.

E. Koch, SVE

   

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