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FC Hitzhofen-Oberzell: Schwabenthal, Bauer, Heckl, Eichhorn (27. Moser, 65. Seitz), Wolf, Schmidtner, Regler, Wild (88. Jörg), Markus Fleischer, Robert Vollnhals, Grenner SV Eitensheim: Matthias Duna - Nicky Veit, Harald Ihringer, Mustafa Yumak - Adem Alagac, Thomas Pfaller, Franz Kufner, Stefan Trini (69. Tristan Saffert), Peter Funk - Daniel Sauer (59. Tugran Yürekli, 80. Michael Steppich), Anton Puhl Tore: 0:1 Franz Kufner (Foulelfmeter, 41.); 1:1 Wolf (49.) Schiedsrichter: Markus Trapp (SV Hundszell) Gelb/Rote Karte: Markus Fleischer (81.) / Peter Funk (71.), Harald Ihringer (82.) Rote Karte: Seitz (80.) / - Nach fünf starken SVE-Spielen in Folge und der Maximalausbeute von 15 Punkten mußte irgendwann der Einbruch kommen. Das es ausgerechnet im Derby beim FC Hitzhofen/Oberzell sein mußte, war für die zahlreichen Eitensheimer Fans im Hitzhofner Waldstadion schon ärgerlich. Nicht wieder zu erkennen war die gesamte SVE-Mannschaft, die jegliche fußballerische Klasse vermissen ließ. Nach drei Minuten hatten die Gastgeber zwei gute herausgespielte Tormöglichkeiten durch Grenner und Vollnhals vergeben, die jeweils knapp am Tor vorbeizielten. Ein wuchtiger Weitschuß von Uli Wolf in der 15. Minute konnte von SVE-Torsteher Mathias Duna gerade noch zur Ecke abgelenkt werden. Der SVE war einfach nicht richtig auf dem Platze. Das aggressive Attackieren der Gastgeber unterband den SVE-Spielaufbau im Mittelfeld und die weiten öffnenden Pässe landeten meistens beim Gegner. In der 39. Minute hatten die Gastgeber erneut eine Riesenchance durch Anton Wild, der aber in letzter Sekunde durch den mitspielenden Torhüter Duna gebremst wurde. Wie so häufig im Fußball: Chancen auf der einen und das Tor fällt auf der anderen Seite. Einer der wenigen sehenswerten SVE-Angriffe der ersten Halbzeit brachte SVE-Linkaußen Thomas Pfaller auf halblinks in eine gute Schußposition, dabei wurde er im Strafraum von Viktor Moser regelwidrig attackiert. SVE-Kapitän Franz Kufner verwandelte den fälligen Foulelfmeter (41.) eiskalt zum 0:1-Pausenstand. Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff versäumte es der SVE durch brandheiße Möglichkeiten von Anton Puhl und Daniel Sauer den Sack zuzumachen. In der 49. Minute kam ein weiter Ball auf rechts in den Lauf von Uli Wolf, der zielstrebig Richtung SVE-Tor marschierte und Duna mit einem platzierten Schuß zum 1:1-Ausgleich keine Chance ließ. Die letzten fußballerisch erwähnenswerten Situationen hatte in der 60. Minute der SVE, der in einem wilden Durcheinander den Ball nicht ins FC-Tor brachte und exakt 10 Minuten später der FC, bei dem Robert Vollnhals die SVE-Abwehr im wahrsten Sinne des Wortes zum Stolpern brachte, aber völlig frei knapp am Tor vorbeizielte. Danach verrichtete Schiedsrichter Marcus Trapp in dem nicht überharten Derby Schwerstarbeit und schickte SVE-Rechtsaußen Peter Funk (71. Gelb-Rot), FC-Stürmer Ralf Seitz (80. Rot), FC-Verteidiger Roland Schmidtner (81. Gelb-Rot) und SVE-Manndecker Harald Ihringer (82. Gelb-Rot) jeweils nach Foulspiel vorzeitig zum Duschen. Dadurch war kein geordnetes Spiel mehr möglich und beide Mannschaften schleppten sich zum Abpfiff des typischen Derbys, das wenig Fußball aber viel Kampf und Krampf zeigte. Damit hat der SVE als Aufsteiger nach der Vorrunde mit sechs Siegen, sechs Niederlagen und einem Unentschieden den zufriedenstellenden siebten Platz inne und kann ruhig und konzentriert die nächsten Spiele angehen. E. Koch, SVE |
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