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DJK Enkering: Daniel Menz, Thomas Merkl, Manfred Meier, M. Menz, Strauß, Thomas Haas, Bittlmayer (90. Buchberger), Christian Beringer, Stefan Roth (60. Prölls), Köppel, Gerhard Roth FC Hepberg: Daniel Held, Dominik Ferstl, Alex Nissl, Thomas Oblinger, Wolfgang Hirsch, Michael Soutschka, Simon Kury (32. Matthias Kühner), Arslan Nihat (46. Daniel Grad), Nuri Mert, Sascha Hörmann (62. Bülent Yesilbas), Erkan Atak Tore: 1:0 Stefan Roth (26.); 1:1 Erkan Atak (42.); 1:2 Daniel Grad (51.); 2:2 Thomas Haas (Foulelfmeter, 83.) Schiedsrichter: Olczok (FC Gerolfing) Zuschauer: 155 Gelb/Rote Karte: Strauß (30.) / - In einer hochdramatischen Begegnung der Donau/Ilm Kreisklasse Nord kam die DJK Enkering zu einem aufgrund der starken kämpferischen Vorstellung verdienten 2:2 (1:1) Unentschieden gegen den favorisierten FC Hepberg. Die Anlautertaler begannen trotz weiterhin großer Verletzungssorgen offensiv und Stefan Roth startete in der Anfangsphase ein ums andere mal seine gefürchteten Sololäufe. In der elften Minute konnte ihn der bereits am Boden liegende letzte Mann der Gäste nur mit einem absichtlichen Handspiel im Strafraum bremsen. Der unsichere Schiedsrichter entschied aber weder auf Strafstoß, noch zeigte er dem Gästespieler regelgerecht die rote Karte. Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch erzielte S. Roth in der 26. Minute mit einem platzierten Schuss aus zwanzig Metern die verdiente Führung für seine Farben. Nach einer halben Stunde wurde Stefan Strauß nach wiederholtem Foulspiel zurecht per Ampelkarte des Feldes verwiesen. Zehn Minuten später hätte ihm ein Gästespieler nach einer klaren Tätlichkeit folgen müssen, doch der Unparteiische ließ abermals Gnade vor Recht ergehen und zeigte nur den gelben Karton. Nachdem Thomas Haas zuvor mit einem Volleyschuss nur knapp gescheitert war, glich der Tabellenführer im Gegenzug unter gnädiger Mithilfe des ansonsten tadellosen DJK-Torhüters Daniel Menz zum 1:1 Pausenstand aus (45. Minute). Zehn Minuten nach Wiederanpfiff gingen die Gäste durch einen Treffer von Daniel Grad in Führung. Der Treffer war jedoch irregulär, da zuvor Libero Thomas Merkl im DJK-Strafraum klar gehalten wurde. Nachdem S. Roth nach etwa einer Stunde verletzt ausschied, schien die Partie aus DJK-Sicht gelaufen. Die gelb-rote Karte gegen FC-Stürmer Nuri Mert nach einer Schwalbe und anschließender Meckerei läutete die hektische Schlussphase ein. Anschließend wurde FC-Trainer Bergmoser wegen einen verbalen Entgleisung vom Platz gestellt. Den Unmut der Gäste zog sich der Referee in der 83. Minute zu, als er den Gastgebern einen unberechtigten Strafstoß zusprach, den der nervenstarke Haas sicher zum 2:2 verwandelte. In den turbulenten Schlussminuten rettete zunächst für die Platzherren der Querbalken, ehe Manuel Köppel in der letzten Aktion völlig freistehend ebenfalls nur die Latte des FC-Gehäuses traf. Nach Spielende gingen dem aufgebrachten Gästetrainer Bergmoser die Nerven durch und der Schiedsrichter musste mit Begleitschutz vom Platz geführt werden. R. Roth, DJK Die überheblich beginnenden Hepberger unterschätzten die ersatzgeschwächten Enkeringer und mussten am Ende mit einem blamablen 2:2 die Heimreise antreten. Vor allem in der ersten Hälfte ließen die Hepberger jegliche Souveränität vermissen und konnten froh sein mit einem schmeichelhaften 1:1 die Seiten zu wechseln. Stefan Roth, Enkerings Spielgestalter, konnte vor der Pause schalten und walten wie er konnte und erzielte mit einem plaziertem Schuß aus gut 20 Metern nach 27. Minuten die verdiente Enkeringer Führung. Wegen wiederholten Foulspiels musste ein Enkeringer Akteur noch vor der Pause mit gelb-rot vom Platz. Glück für die Gäste dass Sascha Hörmann nach einem Schubser gegen seinen Gegenspieler nur die gelbe Karte sah. Ein grasser Schnitzer von Torhüter Menz ermöglichte den Hepberger noch vor der Pause durch Erkan Atak den Ausgleich. Nach der Pause belebte der eingewechselte Rückkehrer aus dem Urlaub, Daniel Grad, das Hepberger Angriffsspiel und Grad war es auch, der die Hepberger mit einem platziertem Schuss unter die Querlatte nach 51 Minuten in Führung brachte. Als Enkerings Stefan Roth verletzungsbedingt ausscheiden musste, schienen die Enkeringer auf der Verliererstrasse. Die jetzt gefällig kombinierenden Gäste versäumten es jedoch das Vorentscheidende 3:1 zu erzielen. Als nach 74 Minuten Nuri Mert im Strafraum klar gefoult wurde und der Schiedsrichter an Stelle des Strafstoßes auf Schwalbe entschied begann die bereits zuvor hektische Partie zu eskalieren. Zum Hauptakteur wurde nun verstärkt SR Olczok. Nachdem er zuvor bereits aus Sicht der Gäste mehrere Abseitsentscheidungen getroffen hatte, die klare Einschussmöglichkeiten vereitelten und mit Ausnahme von Hepbergs Torhüter Daniel Held und den eingewechselten Bülent Yesilbas alle Hepberger Spieler selbst wegen Banalitäten verwarnt hatte, zog er sich nach dem verweigerten Strafstoß für Nuri endgültig den Zorn des Hepberger Anhangs und des Hepberger Trainers Georg Bergmoser zu. Dabei verwies der SR auch Bergmoser vom Platz. Die verstärkt verbalen Attacken des Hepberger Anhangs beantwortete SR Olczok auf eigene Art. Wie aus heiterem Himmel schenkte er den Enkeringern in der 83. Minute einen Elfmeter, der selbst beim Anhang der Enkeringer Erheiterung hervorrief. Thomas Haas nahm das Geschenk an und verwandelte zum Ausgleich. Die Hepberger warfen nochmals alles nach vorne, doch Daniel Grad traf nur den Querbalken. In der Schlußminute konnten die Gäste nur mit Glück die erste Saisonniederlage vermeiden, als die Gastgeber mit drei Spielern alleine vor dem Gästetor auftauchten aber ebenfalls nur die Querlatte trafen. Nach Spielschluß schlugen die Wellen bei den Gästen hoch, die in SR Olczok den Hauptverantwortlichen für den Punktverlust sahen. Dabei übersahen sie jedoch, dass sie mit einer insgesamt enttäuschenden Leistung selbst erheblich mit die Schuld daran trugen, dass der Vorsprung an der Spitze schrumpfte. FCH |
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