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SV Eitensheim: Matthias Duna, Nicky Veit, Tristan Saffert, Harald Ihringer, Peter Funk, Stefan Trini, Franz Kufner, Stefan Hahnemann, Thomas Pfaller (62. Adem Alagac), Anton Puhl, Daniel Sauer (67. Mustafa Yumak, 78. Sven Mikoleiczyk) SV Wettstetten: Florian Kloiber, Christian Dick, Emil Wolf, Michael Eigenberger (88. Martin Engler), Michael Dobler, Andreas Engler, Andreas Holzapfel, Jürgen Schmidt (64. Stefan Frank), Daniel Münch, Tobias Kraus, Tobias Neugebauer (46. Daniel Wenzl) Tore: 1:0 Anton Puhl (2.); 2:0 Peter Funk (4.); 3:0 Anton Puhl (35.); 3:1 Michael Dobler (38.); 4:1 Anton Puhl (46.); 5:1 Tristan Saffert (50.); 6:1 Daniel Sauer (54.) Schiedsrichter: Johann Hengl (FC Mindelstetten) Gelb/Rote Karte: - / Emil Wolf (88.) Zwei furiose Startphasen reichten dem SVE um die Gäste in die Knie zu zwingen. Nach vier Minuten stand es bereits 2:0 für den SVE durch zwei blitzsaubere Tore von Anton Puhl und Peter Funk. Zuerst bediente Daniel Sauer seinen Sturmführer Anton Puhl, der in der zweiten Spielminute mit einem trockenen Links-Schuß die Führung erzielte. In der vierten Spielminute zirkelte SVE-Kapitän Franz Kufner einen Freistoß von rechts in den Gästestrafraum auf Peter Funk, der mit dem Kopf die 2:0-Führung machte. Die Gäste, deren taktische Konzept nun komplett hinfällig war, brauchten einige Zeit um sich von dem Schock zu erholen und wurden Mitte der ersten Halbzeit offensiver und kamen nun in SVE-Tornähe. Doch die einzige echte Spitze Tobias Kraus war bei SVE-Manndecker Harald Ihringer und Libero Nicky Veit in guten Händen. Die taktisch hervorragend operierenden Palfy-Schützlinge ließen insgesamt wenig Tormöglichkeiten zu und erhöhten nach einem öffnenden Kufner-Diagonalpaß durch Anton Puhl in der 35. Minute sogar auf 3:0. Drei Minuten später konnten die Gäste durch Rechtsaußen Michael Dobler aus abseitsverdächtiger Position den Anschlusstreffer zum 3:1-Pausenstand erzielen. Zwanzig Sekunden nach dem Wiederanpfiff luchste Daniel Sauer den Wettstettnern den Ball in halbrechter Position ab, passte zu Anton Puhl, ein trockener Flachschuss und es stand 4:1. Die nun völlig überforderten Gäste wollten sich nicht in ihr Schicksal ergeben und lösten den Libero auf. Anstatt mehr Druck nach vorne zu bringen ging diese Aktion nach hinten los. In der 50. Minute fing Tristan Saffert im Mittelkreis einen gegnerischen Pass ab, setzte zu einem dynamischen Solo über den halben Platz an und bezwang den Gäste-Torhüter Kloiber mit einem geschickten Heber zum 5:1. Eine Traumkombination im SVE-Mittelfeld, ein toller Pass von Stefan Trini in die Gasse auf die kreuzenden Stürmer Puhl und Sauer, wurde von Daniel Sauer mit dem schönsten Tor des Tages zum 6:1-Endstand (54.) abgeschlossen. Der SVE verwaltete nun den auch in dieser Höhe gerechtfertigten Sieg gegen die demoralisierten Gäste, die nur noch zu wenigen erwähnenswerten Torschüssen kamen. Der SVE ließ den Ball laufen, lauerte auf Konter und brachte das Ergebnis ungefährdet über die Runden. Einzig zu bemängeln ist die Chancenauswertung in den letzten 20 Minuten. Alleine SVE-Mittelfeldrenner Stefan Hahnemann und der eingewechselte Sven Mikoleiczyk hatten die Möglichkeiten das Ergebnis zweistellig zu gestalten. Damit ist der SVE vom letzten Tabellenplatz am siebten Spieltag auf den vierten Platz vorgerückt und kam mit 25 Punkten nun schon fast den Klassenerhalt als Saisonminimalziel feiern. E. Koch, SVE |
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