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TSV Gaimersheim: Klaus Caliebe, Fritz Dagit, Daniel Wiedemann, Jürgen Burkhardt, Andreas Bugler, Thorsten Seberth, Anton Klötzel, Markus Muhr, Marcel Much, Gerald Sperr, Daniel Barth (62. Özgül Ramazan) SV Eitensheim: Matthias Duna, Nicky Veit, Tristan Saffert, Harald Ihringer, Peter Funk, Stefan Trini, Franz Kufner, Adem Alagac (69. Christian Lindermeier), Thomas Pfaller (62. Tugran Yürekli), Anton Puhl, Daniel Sauer Tore: 1:0 Andreas Bugler (16.); 2:0 Daniel Barth (34.); 2:1 (Eigentor, 45+1.); 3:1 Gerald Sperr (56.); 4:1 Andreas Bugler (90.) Schiedsrichter: Hans Kroll (VfB Friedrichshofen) Gelb/Rote Karte: - / Anton Puhl (39., Freistoßausführung), Franz Kufner (90., Meckern) Vergebener Elfmeter: - / Franz Kufner (Handelfmeter, 43., gehalten von Klaus Caliebe) In einem typischen, kampfbetonten Derby waren die Gastgeber die cleveren Fußballer und schickten den SVE mit einer 1:4-Packung nach Hause. Dem SVE gehörten die ersten zehn Minuten, in denen die Palfy-Truppe druckvoll das Spiel machte und den Ball geschickt in den eigenen Reihen laufen ließen. In der elften Minute setzte auf der Gegenseite der überragende TSV-Spielertrainer Gerry Sperr die erste Duftmarke mit einem verdeckten Drehschuß, den SVE-Torhüter Mathias Duna entschärfte. Eine tolle Kopfballablage von Spielertrainer Sperr verwandelte in der 16. Spielminute Rechtsaußen Andreas Bugla aus halbrechter Position souverän zum 1:0. Beim SVE war damit der Faden gerissen und das Spiel wurde zerfahren und war geprägt von Fehlpässen und Querschlägern auf beiden Seiten. Ein wuchtiger Puhl-Schuß in der 23. Minute war der erste gefährliche SVE-Torschuß des Spieles, wurde von TSV-Torsteher Klaus Caliebe mit einem tollen Reflex aus der Ecke gefischt. Wenige Minuten später brachte der SVE den Ball nicht aus dem Gefahrenbereich und Daniel Barth kam nach einer tollen Kombination frei zum Schuß und erhöhte (34.) auf 2:0. Eine gelbe Karte für Anton Puhl (38.) wegen Torwartbehinderung beim Abschlag folgte wenige Sekunden darauf die zweite und damit die gelb-rote Karte wegen der angeblich zu frühen Ausführung eines Freistoßes. Der Toptorjäger der Kreisklasse Nord ging zum Duschen und der SVE mußte mit 10 Mann gegen den 0:2-Rückstand ankämpfen. Doch das Glück war an diesem Tag nicht auf der SVE-Seite. In der 43. Minute konnte Klaus Caliebe einen Handelfmeter von SVE-Kapitän Franz Kufner abwehren und den Anschlußtreffer vermeiden. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit fiel dann doch das 2:1 durch ein unglückliches Eigentor der TSV-Abwehr. Der SVE war an diesem Tag einfach zu schwach, um die nicht wesentlich besseren Gastgeber ernsthaft zu gefährden. Die Gäste mußten sogar noch in der 56. Minute durch Gerry Sperr das 3:1 und in der 90. Minute durch Andreas Bugla nach einem Konter das 4:1 hinnehmen. E. Kosch, SVE |
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