Kreisklasse Gruppe 1 Nord 2005/06 (Stand 23.04.2006)

Spielbericht

21. Spieltag - Sonntag, 23.04.2006 - 15:00

SV Dolling (N) - SV Eitensheim (N) 0:2 (0:1)

SV Dolling: Michael Rottenkolber, Thomas Augustin, Andreas Sonner, Stefan Schöberl, Markus Martini (70. Matthias Riegler), Thomas Riegler (27. Alexander Koch), Michael Lohr, Thomas Pfaller, Kettner, Tobias Gertshauser, Robert Zissler (52. Arnold Fodor)

SV Eitensheim: Matthias Duna, Nicky Veit, Michael Steppich, Tristan Saffert, Thomas Pfaller, Stefan Trini, Franz Kufner, Stefan Hahnemann, Tugran Yürekli, Anton Puhl, Daniel Sauer

Eingewechselt: Adem Alagac, Harald Ihringer

Tore: 0:1 Thomas Pfaller (15.); 0:2 Thomas Pfaller (80.)

Schiedsrichter: Renner (TSV Großmehring)

Gelb/Rote Karte: Michael Lohr (60., wiederh. Foulspiel) / Tristan Saffert (89., wiederh. Foulspiel), Franz Kufner (90+2., wiederh. Foulspiel)

Das Spiel begann sehr hektisch mit stürmenden Angriffen auf beiden Seiten. Nach 15 Minuten tankte sich SVE-Mittelfeldrenner Stefan Hahnemann energisch durch das Mittelfeld in Richtung SVD-Tor, bediente halbrechts Thomas Pfaller, der mit einer geschickten Körpertäuschung seinen Gegenspieler ins Leere laufen ließ und mit einem platzierten Schuß die 1:0-Führung für den SVE erzielte. Kurz darauf hatte SVD-Sturmführer Tobias Gertshauser zweimal die Ausgleichschance auf dem Fuß. In der 17. Minute traf er freistehend aus 10 Metern nicht ins Tor und wenig später konnte SVE-Manndecker Tristan Saffert in einer ähnlichen Situation Gertshauser den Ball vom Fuß nehmen und zur Ecke klären. Die gegenüber der Vorrunde erheblich umgebaute Dollinger Mannschaft versuchte vor allem SVE-Spielmacher Franz Kufner aus dem Spiel zu nehmen, und musste dazu im Verlaufe des Spieles mehrere Spieler aufbieten. Der extrem Gelb-Rot gefährdete Riegler Thomas wurde vom neuen Dollinger Coach Roland Klein bereits in der 27. Minute ausgewechselt. Kurz vorm Pausenpfiff hatten beide Teams jeweils wieder eine gute Torchance, doch aus dem teilweise hilfslosen Getümmel im Strafraum konnten weder die Gastgeber noch auf der anderen Seite die Gäste Kapital schlagen.

Die Gastgeber kamen druckvoll aus der Pause und hatten sechs Minuten nach Wiederanpiff eine gute Chance, als Manndecker Stefan Schöberl eine Freistoßflanke knapp übers Tor köpfte. In der 60. Minute ging der nächste Kufner-Bewacher vom Platz. Diesmal war es die gelb-rote Karte für Michael Lohr, der mehrfach überhart eingestiegen ist. Die daraus resultierende Freistoßflanke verpaßte der ansonsten blasse SVE-Toptorjäger Anton Puhl um Millimeter. Einen platzierten Freistoß von SVD-Libero Thomas Augustin konnte SVE-Torhüter Mathias Duna (66.) abwehren. Der SVE hatte nun viel mehr Platz gegen die in Unterzahl spielenden Gastgeber, aber leider hatte die SVE-Offensive nicht den besten Tag erwischt, so dass zwar spielerisches Übergewicht hergestellt wurde, aber die vielen halbwertigen Möglichkeiten nichts einbrachten. In der 71. Minute kam es zu einer kuriosen Szene. Bei einem Steilangriff der nicht aufsteckenden Dollinger über den eingewechselten Matthias Riegler war der Ball deutlich hinter der Torauslinie. Die SVE-Abwehr wartete auf den berechtigten Pfiff des Schiedsrichter, der aber nicht kam und der Ball landete beim völlig freistehenden Tobias Gertshauser am Elfmeterpunkt, der total überhastet den Ball weit neben das Tor setzte. In der 80. Minute kam endlich die Erlösung für die Palfy-Schützlinge. Ein Kufner-Freistoß von halbrechts ging flach durch den Abwehrriegel und Thomas Pfaller stand goldrichtig, um aus zwei Metern das Leder zum 0:2 zu versenken. In der Schlußphase gab es noch zwei gelb-rote Karten für den SVE, die aber das Ergebnis nicht beeinflußten. Der SVE hatte heute etwas Glück durch die Abschlußschwäche der Gastgeber, ansonsten wäre der Sieg nicht so leicht gewesen. Trotz der drei gelb-roten Karte war es kein überhartes Spiel, mit dem der SVE sich ins gesicherte Mittelfeld hochgearbeitet hat, und für den SV Dolling die Abstiegsgefahr noch stärker wurde.

E. Koch, SVE

   

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