Kreisklasse Gruppe 1 Nord 2005/06 (Stand 07.05.2006)

Spielbericht

23. Spieltag - Sonntag, 07.05.2006 - 15:00

SV Dolling (N) - FC Hepberg 0:0

FC Hepberg: Daniel Held, Dominik Ferstl, Alex Nissl, Bülent Yesilbas, Wolfgang Hirsch, Simon Kury, Sebastian Gider (46. Nuri Mert), Matthias Kühner (69. Sascha Hörmann), Erkan Atak, Thomas Oblinger (69. Arslan Nihat), Daniel Grad

Tore: Fehlanzeige

Schiedsrichter: Hans Kroll (VfB Friedrichshofen)

Gelbe Karte: - / Erkan Atak (80.)

Gelb/Rote Karte: - / Erkan Atak (80.)

Die Hepberger enttäuschten erneut. In einem schwachen Kreisklassenspiel trennte man sich am Ende mit einem torlosen Re-mis. In der ersten halben Stunde war Hepberg die klar tonangebende Mannschaft. In dieser Phase hatte sie auch Einschussmöglichkeiten. Doch Simon Kury köpfte freistehend den Ball zu stark nach unten und der Aufpraller strich über die Latte und Daniel Grad war in aussichtreicher Position zu unkonzentriert. Kurz vor der Pause großes Glück für Hepberg als Torhüter Daniel Held einen Freistoß nicht festhalten konnte, SR Hans Kroll jedoch den im Anschluß er-zielten Treffer wegen Torwartbehinderung nicht anerkannte. Nach der Pause kam Nuri Mert für den angeschlagenen Sebastian Gider ins Spiel, enttäuschte allerdings komplett und konnte nie an die Form früherer Tage anknüpfen. Auch Erkan Atak, nur noch ein Schatten der Vorrunde konnte im Mittelfeld nicht die erhofften Akzente set-zen. Auch Matthias Kühner baute zusehends ab. Die Einwechslung von Nihat Arslan und Sascha Hörmann vermochte keine Wende herbeizufüh-ren, obwohl Hörmann nach 6-monatiger Pause noch zu den Hoffnungs-trägern zählte. So konnten sich die stark ersatzgeschwächten Dol-linger auf ihre Defensive beschränken. Die Hepberger brachten in der zweiten Hälfte keinen gelungenen Angriff mehr zustande. Der Dollinger Anhang sehnte am Ende den Schlußpfiff herbei, denn man war sichtlich mit dem Unentschieden zufrieden. 10 Minuten vor dem Spielende "krönte" Erkan Atak seine Leistung. Er quittierte eine Entscheidung des Schiedsrichters mit einem unqualifizierten Kom-mentar und klatschte anschließend über die gelbe Karte, so dass er völlig berechtigt den Platz verlassen musste. Auch der nur noch spärlich erschiene Hepberg Anhang wartete ob der katastrophalen Leistung des in der Vorrunde noch so stark aufspielenden ehemali-gen Tabellenführers auf dem Schlußpfiff. Damit haben sich die Hep-berger endgültig aus dem Kampf um den Aufstieg verabschiedet. Ro-land Klein, Trainer des SV Dolling zeigte sich am Ende hochzufrie-den mit dem Ergebnis, denn die Dollinger hatten erhebliche Perso-nalprobleme. Aus Sicht der Hepberger hatte man jedoch gegen einen voraussichtlichen Absteiger erneut zwei Punkte liegengelassen. Wir können seit der Winterpause nicht mehr unser Leistungsvermögen ab-rufen, meinte FC Vorsitzender Albin Steiner sichtlich enttäuscht. Mit dieser Leistung ist im kommenden vorentscheidenden Spiel gegen die stärkste Mannschaft der Rückrunde, dem ST Kraiberg mit einem Debakel zu rechnen, sah er die Zukunft negativ. Es ist weiterhin keine Mannschaft erkennbar die sich für den Verein einsetzt, lau-tete sein ernüchterndes Fazit. In der Schlußphase der Meister-schaft fehlt der Wille zum Erfolg. Die Spieler suchen ein Alibi und tragen sich seit Wochen lieber mit Gedanken über einen Ver-einswechsel anstatt sich mit vollem Herzen für den Verein einzu-setzen. Die große Chance einmaliges für den FC Hepberg zu leisten wurde damit leichtsinnig verspielt! In Zukunft wird man beim FC Hepberg wieder kleinere Ziele vorgeben müssen, ist die Ansicht des FC Vorsitzenden.

FCH

   

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