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VfB Eichstätt II: , Richard Prüller, Crusius FC Hepberg: Daniel Held, Alex Nissl (28. Simon Kury), Thomas Oblinger, Bülent Yesilbas (46. Arslan Nihat), Wolfgang Hirsch, Sascha Hörmann, Dominik Ferstl, Michael Soutschka, Erkan Atak, Daniel Grad, Matthias Kühner Tore: 1:0 Richard Prüller (Foulelfmeter, 3.); 2:0 Crusius (17.) Schiedsrichter: Mustafa Kara (TSV Großmehring) Zuschauer: 150 Rote Karte: (90.) / - Der Gastgeber trat in Bestbesetzung an und zeigte sich hoch motiviert. Dadurch schafften sie es den bis dahin Tabellenzweiten von dem Relegationsplatz um den Aufstieg zu verdrängen. Bereits in der 3. Minute gingen die Eichstätter in Führung. Zehentmeier, Eichstätts Sturmführer, der eine starke Partie lieferte, hatte sich gegen Nissl und Hirsch durchgesetzt und wurde von Ferstl im Strafraum unglücklich zu Fall gebracht. Den Strafstoß verwandelte Prüller sicher. Weiterhin war den Eichstättern der Wille anzumerken den Tabellenzweiten ein Bein zu stellen. Glücklich kamen sie auch noch zum 2:0. Ein von Crusius aus rund 22 Metern getretener Freistoß wurde von der Hepberger Abwehrmauer unglücklich abgefälscht und landete knapp neben dem Pfosten im Netz (17.). Danach wurden in der temporeichen Partie die Hepberger stärker. Besonders im Mittelfeld waren Oblinger, Soutschka und Kühner ihren oftmals in der Bezirksligamannschaft der Gastgeber zum Einsatz kommenden Gegenspieler überlegen und bestimmten dadurch die Partie. Im Angriff der Gäste herrschte jedoch Ladehemmung. Selbst Großchancen wurden von Grad und Bülent nicht verwertet. Durch die Hereinnahme von Nihat versuchten die Hepberger nach der Pause den Druck noch zu erhöhen. Doch auch Erkan und Hörmann konnten die sich bietenden Großchancen nicht verwerten. Die Gastgeber zeigten weiterhin hohe Einsatzbereitschaft und wurden von den um die gesamte Mannschaft des Tabellenführers aus Ingolstadt, dessen Partie gegen den Tabellenletzten abgesagt worden war, verstärkten Anhang stürmisch angefeuert. Nach 75 Minuten lahmten bei den Gästen nach dem vergeblichen Anrennen die Kräfte. Die Eichstätter konnten die Partie wieder ausgeglichen gestalten und hatten selbst noch eine Großchance auf 3:0 zu erhöhen. Unrühmlicher Abschluß der Partie war die rote Karte für einen Eichstätter Angreifer in den Schlußminuten. Er ließ sich nach einem offensichtlichen Frustfoul eines Hepbergers zu einer Revanche hinreißen und beging eine Tätlichkeit. Bei den Hepbergern war nach Spielende die Stimmung auf den Tiefpunkt. FC Trainer Georg Bergmoser zollte trotz der Niederlage seiner Mannschaft Anerkennung für die gezeigte Leistung. Leider waren wir nicht im Stande unsere Chancen zwischen der 30 und 60 Minute zu verwerten. Damit haben wir uns selbst um den Erfolg gebracht, meinte er. Kritisch äußerte er sich jedoch zu dem Spielplan der es ermöglicht hatte, dass der Tabellenführer am Vorsonntag geben eine Eichstätter Notelf die nur aus 9 Mann bestand einen 12:0 Sieg landen konnte, während die Hepberger gegen einen Gegner in Bestbesetzung antreten musste. FCH |
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