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SV Eitensheim: Matthias Duna, Nicky Veit, Mustafa Yumak, Harald Ihringer, Stefan Trini, Adem Alagac, Stefan Hahnemann, Tugran Yürekli (59. Tristan Saffert), Michael Steppich, Anton Puhl, Daniel Sauer (45. Ralf Palfy, 85. Sven Mikoleiczyk) Tore: 0:1 Mele (6.); 1:1 Tugran Yürekli (41.); 2:1 Ralf Palfy (85.) Schiedsrichter: Günter Pfister (Gruppe Jura) Rote Karte: Nicky Veit (33.) / - Die abstiegsgefährdeten Gäste aus Hitzhofen begannen druckvoll und setzten die SVE-Abwehr gehörig unter Druck. Nach nur fünf Minuten bekamen die Hitzhofner einen Foulelfmeter zugesprochen, den FC-Spielertrainer Guiseppe Mele souverän zum 0:1 verwandelte und damit einen wichtigen Schritt zum möglichen Klassenerhalt tat. Der SVE hatte sich nach einer Viertelstunde auf das variable Spiel der Gäste eingestellt und kam besser ins Spiel. Die Gäste hatten zwar immer noch mehr vom Spiel, scheiterten aber immer wieder vorm SVE-Tor. Als in der 32. Minute SVE-Libero Nicky Veit nach einer Rangelei mit Mele von Schiedsrichter Pfister mit der roten Karte zum Duschen geschickt wurde schien die Partie gelaufen. Doch weit gefehlt: Das Nachbarschaftsderby vor ca. 300 Zuschauern entwickelte sich zum offenen Schlagabtausch zweier Teams, die sich nichts schenkten. In der Phase nach dem Platzverweis herrschte bei beiden Teams Unordnung, die der SVE zu seinen Gunsten nutzte. Ein weiter Ball auf der linken Seite von Daniel Sauer auf Tugran Yürekli, ein eleganter Heber über FC-Torhüter Martin Geitner, der den Ball noch mit den Fingerspitzen touchierte, und in der 41. Minute stand es urplötzlich 1:1. In der Halbzeit stellte SVE-Spielertrainer Ralf Palfy sein Team aufgrund der Unterzahlsituation um und wechselte sich selbst ins Sturmzentrum ein. Die unter immensen Druck stehenden Gäste starteten die zweite Halbzeit mit wütenden Angriffen und einem energischen Powerplay, in denen sich SVE-Torhüter Mathias Duna mehrmals auszeichnen konnte. Die größte FC-Chance vergab Oswald Grenner, der in der 56. Minute nur den Pfosten traf. Der SVE verteidigte nun mit viel Geschick und etwas Glück die Punkteteilung und verlegte sich in der Offensive auf schnelle Konter, die aber lange nichts einbrachten. Den Gästen rann die Zeit davon und deren Angriffe und Aktionen gegen das SVE-Abwehrbollwerk wurden immer hektischer. Fast schon fahrlässig wurden gute und beste Torchancen durch die überdeutliche Nervosität vergeben. Das herbeigesehnte Tor fiel aber auf der anderen Seite. In der 85. Minute jagte SVE-Spielertrainer Ralf Palfy einen 20-Meter-Freistoß aus Mittelstürmerposition an der Mauer vorbei zum 2:1-Endstand ins Hitzhofner Netz. E. Koch, SVE |
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