Kreis Donau/Isar: A-Klasse 2 2012/13 (Stand 15.08.2012)

Spielbericht

2. Spieltag - Mittwoch, 15.08.2012 - 16:30

TSV Gaimersheim II (N) - FC Nassenfels 0:1 (0:1)

FC Nassenfels: Martin Bauer, Florian Donabauer, Alexander Hollinger, Markus Schreiner, Dominik Schlamp, Daniel Schneider, Sebastian Crusius, Johannes Wittmann (46. Stefan Neumeier), Daniel Crusius (69. Josef Weidenhiller), Michael Donabauer (46. Andreas Thevessen), Stefan Meyer; Trainer: Markus Schreiner

Tore: 0:1 Stefan Meyer (25. / Johannes Wittmann)

Hart umkämpfter Auswärtssieg beim TSV Gaimersheim II

Knapp mit 1:0 (1:0) konnte der FC Nassenfels beim TSV Gaimersheim II die Oberhand behalten. An Maria Himmelfahrt musste Spielertrainer Markus Schreiner weiterhin auf Markus Lobmeier verzichten, zudem fehlten Marco Ostermeier und Isidor Funk. Das Spiel begann bei sommerlichen Temperaturen mit einem sehr gemächlichen Tempo. Dennoch spielten die Schuttertaler zunächst aus einer sehr sicheren Abwehr und Daniel Crusius scheiterte nach einem Zuspiel von Johannes Wittmann mit einem Volleyschuss aus 20 Metern am Heimtorwart Patrick Grießhammer (12. Minute), ebenso wie wenig später Stefan Meyer, der nach einem weiten Ball von Dominik Schlamp frei vor diesem stand (14.). Auch Daniel Crusius hatte noch einmal den Führungstreffer auf dem Fuß, seine Volleyabnahme nach einer Diagonalflanke von Florian Donabauer misslang aber (19.). Das zu diesem Zeitpunkt völlig verdiente 1:0 leitete Johannes Wittmann in der 25. Minute ein, als er sich über die rechte Seite schön durchsetzte und Stefan Meyer bei seiner Maßflanke per Kopfball erfolgreich zu Stelle war. Wenig später dann ein Duplikat des Führungstreffers, diesmal köpfte Stefan Meyer die etwas zu hohe Flanke von Johannes Wittmann jedoch knapp über das Tor (32.). Ohne, dass die Heimelf eine echte Torchance hatte, ging es in die Pause. Den besseren Wiederbeginn hatten die Schuttertaler, doch als Stefan Meyer im TSV-Strafraum den Ball eroberte, vergab der freistehende Daniel Crusius aus sieben Metern das eigentlich sichere 2:0 (51.). Diese Situation rüttelte nun die Gastgeber wach, die sich nun mehr und mehr trauten und immer vehementer auf den Ausgleich drängten. In der 61. Minute beförderten sie den Ball sogar über die Torlinie, doch der Abseitspfiff und die Nichtanerkennung des Treffers waren berechtigt. Den Gastgebern kam nun zu Gute, dass der Unparteiische kaum mehr ihre Fouls ahndete. So musste man auf Seiten des FCN schon froh sein, dass dieser nach einer plumpen Schwalbe im FC-Strafraum den "Tatort" nach außerhalb verlegte (67.). Entlastungsangriffe der Schuttertaler fanden kaum noch statt, was auch der Tatsache geschuldet war, dass Markus Schreiner bereits zur Halbzeit Johannes Wittmann und Michael Donabauer auswechseln musste und er nun mit Daniel Crusius die dritte Kraft im offensiven Mittelfeld zu ersetzten hatte (69.). Seine Mannen tauchten nur noch einmal gefährlich vorne auf, doch Dominik Schlamp verfehlte aus 14 Metern die kurze Ecke knapp (80.). So wurde es gegen die nun Brechstange spielenden Gaimersheimer eine richtige Abwehrschlacht in der Schlussphase. Die große Chance auf den Ausgleich hatten die TSV-Spieler aber erst in der letzten Spielminute. FC-Torwart Martin Bauer konnte einen Schuss nicht festhalten, den Ball aber vor einem heranstürmenden Gaimersheimer wegspitzeln. Nach zwei weiteren Stationen landete das Leder vor den Füßen eines nachrückenden TSV-Spielers, der vermeintlich frei aus 8 Metern zum Abschluss kam. Für jeden Anwesenden war dies der sichere Ausgleich, nicht jedoch für Alexander Hollinger, der sich in Teufelskernmanier in die Schussbahn warf und das Leder mit seinen Haarspitzen hauchdünn über die Latte lenkte (90.). Weil auch der folgende Eckball im Toraus landete, blieb es beim knappen 1:0 - Sieg für Nassenfels. Nach Spielende war Markus Schreiner aber nur mit dem Ergebnis und der kämpferischen Leistung zufrieden. An der spielerischen Vorstellung seiner Elf hatte er insbesondere in der zweiten Halbzeit wenig Freude. Dennoch darf dieser Sieg zumindest als "nicht unverdient" bezeichnet werden, hatte der FCN doch im ersten Durchgang ein deutliches Chancenplus und ließ gegen alles nach vorne werfende Gaimersheimer nur eine wirkliche Torchance zu.

St. Meyer, FCN

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