Kreis Donau/Isar: A-Klasse 2 2012/13 (Stand 04.11.2012)

Spielbericht

14. Spieltag - Sonntag, 04.11.2012 - 14:30

SV Eitensheim - FC Nassenfels 1:2 (1:1)

SV Eitensheim: Martin Geitner, Wolfgang Brunner (77. Dominik Hell), Lukas Pillmayer, Max Beyerle, Jürgen Fahrmeier, Stefan Trini, Kay Methfessel (61. Andreas Heigl), Thomas Heigl, Manuel Maca, Michael Sleziona, Andreas Pfaller; Trainer: Thomas Funk

Kader: Philipp Scholl

FC Nassenfels: Josef Wagner, Florian Donabauer, Markus Schreiner, Marco Ostermeier, Dominik Schlamp, Daniel Schneider (71. Christoph Hollinger), Daniel Crusius, Stefan Neumeier (26. Alexander Hollinger), Markus Lobmeier (10. Andreas Eberle), Johannes Wittmann, Michael Donabauer; Trainer: Markus Schreiner

Tore: 0:1 Michael Donabauer (19. / Andreas Eberle); 1:1 Manuel Maca (33.); 1:2 Dominik Schlamp (60. / Michael Donabauer)

Schiedsrichter: Martin Waldstein (FC Ingolstadt 04); Note: 3

Zuschauer: 80

Gelbe Karte: Max Beyerle (2.) (35.), Lukas Pillmayer (4.) (45.) / -

Gelb/Rote Karte: - / Alexander Hollinger (90., wiederholtes Foulspiel)

Hart umkämpfter Auswärtssieg für den FC Nassenfels beim SV Eitensheim

Knapp mit 2:1 (1:1) konnte der FC Nassenfels sein Gastspiel beim SV Eitensheim gewinnen und seine Tabellenposition im Kreis der Verfolgermannschaften von Spitzenreiter SpVgg Hofstetten untermauern. Spielertrainer Markus Schreiner musste neben den immer noch an einer Zerrung laborierenden Kapitän Sebastian Crusius kurzfristig auch noch auf Isidor Funk verzichten. Der erste Paukenschlag der Partie ging von den Schuttertalern aus, als eine Flanke von Florian Donabauer zum Torschuss mutierte, sich aber lediglich auf den Querbalken des SV-Gehäuses senkte (6. Minute). Aber auch der SVE hatte gleich eine gute Chance, doch FC-Torwart Josef Wagner konnte einen Alleingang der Gastgeber in höchster Not entschärfen (12.). Mit seiner zweiten Chance gelang dem FCN danach der Führungstreffer, als Michael Donabauer von Andreas Eberle alleine auf die Reise geschickt wurde und zum 1:0 aus Nassenfelser Sicht traf (19.). In der 25. Minute musste Nassenfels dann bereits zum zweiten mal verletzungsbedingt wechseln. Markus Lobmeier, vor Wochenfrist noch Doppeltorschütze in Wettstetten, hatte sich bereits nach 10 Minuten am Knie verletzt, und nun musste auch noch Stefan Neumeier mit einem Cut über dem Auge das Feld verlassen. Dadurch ging der Rhythmus im FC-Spiel zunächst verloren, was die Eitensheimer prompt mit dem Ausgleich zu nutzen wussten. Nach einer Ecke konnte Josef Wagner zunächst noch gegen einen Kopfball klären, gegen den Nachschuss war er jedoch machtlos (32.). Wenig später hatte Andreas Eberle auf Zuspiel von Michael Donabauer die Möglichkeit zur erneuten Führung, verzog jedoch ungewohnt mit seinem starken linken Fuß (35.). Kurz vor dem Seitenwechsel unterlief Josef Wagner ein Abwurffehler direkt in die Füße eines SV-Stürmers, doch dessen überhasteter Lupfer landete neben dem Tor (44.). Mit dem Pausenpfiff köpfte Marco Ostermeier nach einer Ecke von Andreas Eberle über das Tor (45.). Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde die Partie plötzlich ruppig und innerhalb weniger Minuten gab es mehrere gelbe Karten auf beiden Seiten. Einen 18-Meter-Schuss konnte Josef Wagner in dieser Zeit erst im Nachfassen greifen (52.), ehe sich beide Mannschaften wieder auf das Fußballspielen konzentrierten und Nassenfels urplötzlich wieder in Führung ging: Michael Donabauer schlug eine Ecke nach innen und Dominik Schlamp kam irgendwie an den Ball, der - noch abgefälscht - zum 2:1 in Netz landete (60.). Eitensheim hatte sich zu diesem Zeitpunkt schon ein Übergewicht erarbeitet und hatte weiter mehr Ballbesitz, glasklare Möglichkeiten blieben aber aus. Lediglich, als ein SV-Stürmer seinem in seinem Rücken lauernden Kollegen die Chance nahm, war es brandgefährlich (64.). Wenig später schob Johannes Wittmann nach einer Flanke von Andreas Eberle den Ball in aussichtsreicher Position am SV-Tor vorbei (67.). Die Gastgeber schalteten frühzeitig auf "Brechstange" um, während Nassenfels mit Mann und Maus verteidigte. Es war nichts für schwache Nerven, auch weil Michael Donabauer in der Schlussphase nach einem langen Ball von Markus Schreiner aus guter Position nur über das Tor schoss (87.). Die fünfminütige Nachspielzeit musste Nassenfels nach einer gelb-roten Karte für Alexander Hollinger für ein wiederholtes Foulspiel mit 10 Mann überstehen, ehe der erlösende Schlusspfiff des insgesamt überforderten Schiedsrichters die Schuttertaler erlöste. Anhand der Spielanteile wäre ein Unentschieden sicherlich gerecht gewesen, doch weil der FCN frühzeitig zwei verletzungsbedingte Spielerwechsel verkraften musste und in der Defensive kaum Großchancen zuließ, war der Erfolg letztlich doch gar nicht so unverdient.

St. Meyer, FCN

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