|
FC Nassenfels: Josef Wagner, Dominik Schlamp, Markus Schreiner, Marco Ostermeier, Stefan Neumeier, Daniel Schneider (60. Alexander Hollinger), Christoph Hollinger, Daniel Crusius, Johannes Wittmann (46. Fabian Heigl), Isidor Funk, Michael Donabauer (82. Andreas Eberle); Trainer: Markus Schreiner Tore: 1:0 Isidor Funk (5.); 2:0 Stefan Neumeier (71. / Isidor Funk); 3:0 Michael Donabauer (79.); 4:0 Christoph Hollinger (81. / Isidor Funk) Scheinbar klar mit 4:0 (1:0) bezwang der FC Nassenfels die zweite Mannschaft des TSV Gaimersheim. Doch ganz so klar war dieser Sieg nicht, denn insbesondere in den Minuten vor dem Halbzeitpfiff befand sich das Spiel auf des Messers Schneide und erst in den letzten 20 Minuten konnten die drei Punkte unter Dach und Fach gebracht werden. Im letzten Heimspiel des Kalenderjahres 2012 musste Spielertrainer Markus Schreiner im Vergleich zur Vorwoche zusätzlich zu Kapitän Sebastian Crusius auch auf die verletzten Markus Lobmeier und Florian Donabauer verzichten. Dennoch gelang seinem Team ein Traumstart, denn nach wenigen Minuten fing Isidor Funk einen Pass der TSV-Defensive ab, marschierte noch ein paar Schritte und schloss routiniert mit einem Linksschuss ins lange Toreck ab: 1:0 (5. Minute). Auf schwierigem Untergrund fanden beide Teams nicht so recht ins Spiel. Erst ab der 21. Minute passierte wieder etwas: Johannes Wittmann spielte Michael Donabauer frei, dieser verpasste aber einen zweiten FC-Treffer ebenso wie zwei Minuten später Daniel Crusius nach einem Querschläger in der Gästedefensive (23.). Die erste nennenswerte Offensivaktion der Gäste war eine - allerdings massiv verunglückte - Direktabnahme von der Strafraumgrenze (25.). Erneut Daniel Crusius - diesmal nach einem schönen Zuspiel von Michael Donabauer - bei einem Alleingang über die linke Seite (28.) und Christoph Hollinger, der nach einer Hereingabe von Johannes Wittmann geblockt werden konnte (36.) vergaben nun gute Möglichkeiten, frühzeitig für den FCN die Weichen auf Sieg zu stellen. Denn nun witterten die Gäste ihre Chance. Mehr oder weniger eingeladen von der FC-Defensive mussten einmal Markus Schreiner und zweimal Torwart Josef Wagner in höchster Not retten (39. - 43.), so dass der FCN mit Ach und Krach das knappe 1:0 mit in die Halbzeit nehmen konnte. Diese dauerte angesichts einer anständigen Kabinenpredigt von Markus Schreiner für die Zuschauer eine gefühlte Ewigkeit. Doch die Worte schienen Wirkung gezeigt zu haben: Dominik Schlamp mit einem Linksschuss (47.) und der eingewechselte Fabian Heigl (in seinem ersten Pflichtspiel für die erste Mannschaft), bei dessen erster (verunglückter) Flanke schon Latte und Torwart gemeinsam retten mussten (48.), und dessen zweite Flanke Isidor Funk über das Tor köpfte (49.), leiteten den zweiten Durchgang ansehnlich ein. In der 57. Minute durfte dann jedoch ein Gästeakteur frei über die rechte Seite auf Josef Wagner zulaufen, schob das Leder aber ans Außennetz des kurzen Pfostens. Das war aber insgesamt auch schon die einzige Chance der Gäste im zweiten Durchgang. Weil nach einer Ecke von Fabian Heigl sowohl Isidor Funk per Kopf, als auch Christoph Hollinger beim Nachschuss zu ungenau zielten (61.), dauerte es bis zur 71. Minute, ehe der FCN das 2:0 erzielen konnte: Nach einer weiten Flanke von Isidor Funk traf Stefan Neumeier spektakulär per Direktabnahme aus spitzen Winkel. Die Gäste gaben sich nun geschlagen. Michael Donabauer, der dem Libero den Ball abluchste und im zweiten Versuch zum 3:0 traf (79.), sowie Christoph Hollinger, der nach einem Freistoß von Isidor Funk den Abpraller zum 4:0 verwertete (81.), setzten schließlich die Schlusspunkte. Mag das Ergebnis vielleicht um ein Tor zu hoch ausgefallen sein, verdient war der Sieg der Mannschaft um Spielertrainer Markus Schreiner allemal. Wären die Gäste jedoch vor dem Seitenwechsel mit den Gastgeschenken nicht so fahrlässig umgegangen, wäre die zweite Halbzeit sicherlich ein heißerer Tanz geworden. St. Meyer, FCN |
Seite drucken