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FC Nassenfels: Josef Wagner, Dominik Schlamp, Marco Ostermeier, Markus Schreiner, Florian Donabauer (79. Andreas Eberle), Stefan Neumeier, Daniel Crusius (46. Alexander Hollinger), Sebastian Crusius (46. Christian Lange), Isidor Funk, Johannes Wittmann, Michael Donabauer; Trainer: Markus Schreiner Tore: 1:0 (18.); 1:1 Sebastian Crusius (Handelfmeter, 21. / Michael Donabauer); 1:2 Johannes Wittmann (30. / Stefan Neumeier); 2:2 (47.); 3:2 (50.); 3:3 Marco Ostermeier (90. / Markus Schreiner) Last-Minute-Tor rettet dem FC Nassenfels beim MTV Ingolstadt zumindest ein Unentschieden Mit einem letztlich wohl gerechten 3:3 (2:1) beim MTV Ingolstadt verabschiedete sich der FC Nassenfels in die Winterpause des Kalenderjahrs 2012. Eine Tiefschlafphase kurz nach dem Seitenwechsel kostete den Schuttertalern einen durchaus möglichen Sieg und am Ende musste man mit einem Punkt zufrieden sein. Spielertrainer Markus Schreiner konnte endlich auf den wieder genesenen Kapitän Sebastian Crusius zurückgreifen. Somit fehlten ihm "lediglich" die langzeitverletzten Martin Bauer, Stefan Meyer und Markus Lobmeier. Die erste Chance ging auf das Konto des MTV mit einem Freistoß knapp über das FC-Gehäuse (9. Minute), und die zweite Chance der Heimmannschaft führte dann auch gleich zum 0:1 aus Nassenfelser Sicht: Ein geklärter Ball landete bei einem MTV-Akteur, der vom Strafraumeck abzog und traf (18.). Doch weil die Gastgeber im Strafraum mit der Hand gegen einen Schuss von Michael Donabauer klärten, durfte wenig später Sebastian Crusius zum Strafstoß antreten und zum 1:1 treffen (21.). Nun übernahm Nassenfels das Spiel, verpasste durch Isidor Funk (24.) und Johannes Wittmann (27.) zunächst jedoch den Führungstreffer. Nach einer Ecke von Michael Donabauer war dieser aber fällig: Ein Schuss von Stefan Neumeier wurde von der MTV-Abwehr noch abgeblockt, aber der Nachschuss von Johannes Wittmann saß zum 2:1 (30.). Nach einem Doppelpass im gegnerischen Strafraum suchte Stefan Neumeier in der 35. Minute erneut den Abschluss, scheiterte aber am Heimtorwart. Da die Gastgeber drei Minuten später erneut einen Freistoß über den Querbalken setzten, ging es mit der knappen FC-Führung in die Pause. Markus Schreiner musste die gelbrot-gefährdeten Sebastian Crusius und Daniel Crusius auswechseln, für die anderen FC-Akteure dauerte die Halbzeit anscheinend aber fünf Minuten länger als für den MTV Ingolstadt. Denn in der 47. Minute konnte niemand nach einer Flanke von rechts den Ball klären, so dass ein Schanzer den Ball aus 5 Metern lediglich noch einschieben musste. Und nur drei Minuten später drang ein weiterer Ingolstädter über links in den FC-Strafraum ein. Sein Schuss traf zwar nur den Pfosten, doch im Nachschuss gelang das 2:3 (50.). Damit war die erste Halbzeit auf den Kopf gestellt. Es dauerte ein paar Minuten, bis die Schuttertaler diesen Schock verdauten. In der 58. Minute drang Florian Donabauer nach einem Zuspiel von Isidor Funk in den Strafraum ein und spielte mit seinem Bruder Michael einen Doppelpass, schoss danach aber knapp über das Tor (58.). Zwei Minuten später verfehlte Isidor Funk nach einem Zuspiel von Michael Donabauer das MTV-Gehäuse knapp (60). Doch nach dieser kurzen Drangphase kam von beiden Seiten erst einmal längere Zeit nichts mehr Nennenswertes. Dem FC Nassenfels lief die Zeit davon, während der MTV das Ergebnis verwaltete, ohne jedoch gefährliche Kontermöglichkeiten zu erzwingen. Erst in der 83. Minute läutete der eingewechselte Christian Lange die Schlussoffensive des FCN ein, zielte nach einer Flanke von Isidor Funk aber zu hoch. Eine Minute später hatte Andreas Eberle - von Markus Schreiner steil geschickt - sogar schon den Torwart umspielt, traf aus spitzem Winkel aber nur den Pfosten (84.). Dann gab es in der letzten Minute einen letzen Freistoß für Nassenfels: Markus Schreiner brachte ihn in den Strafraum und fand Marco Ostermeier, der las Leder volley aus 10 Metern im Tor versenkte: 3:3 (90.). Wenig später erfolgte der Schlusspfiff. So war man auf Seiten des FC Nassenfels am Ende über einen Spielausgang froh, obwohl man eigentlich unbedingt gewinnen wollte. Eine Niederlage wäre aber auch mehr als unverdient gewesen. St. Meyer, FCN |
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