Kreis Donau/Isar: A-Klasse 2 2012/13 (Stand 30.03.2013)

Spielbericht

18. Spieltag - Samstag, 30.03.2013 - 15:00

TSV Etting II - FC Nassenfels 0:2 (0:1)

FC Nassenfels: Josef Wagner, Florian Donabauer (46. Dominik Schlamp), Markus Schreiner, Marco Ostermeier, Stefan Neumeier, Daniel Crusius, Christoph Hollinger (87. Josef Weidenhiller), Isidor Funk, Johannes Wittmann (69. Jürgen Schlamp), Markus Lobmeier, Michael Donabauer; Trainer: Markus Schreiner

Kader: Alexander Hollinger

Tore: 0:1 Markus Lobmeier (36. / Markus Schreiner); 0:2 Markus Lobmeier (89. / Michael Donabauer)

Doppelpack von Markus Lobmeier führt den FC Nassenfels zum Auswärtssieg in Etting

Am Ende keineswegs unverdient war der 2:0 (1:0) - Auswärtssieg des FC Nassenfels beim TSV Etting II. Spielertrainer Markus Schreiner konnte im Vergleich zur Vorwoche wieder auf Johannes Wittmann zurückgreifen, lediglich Sebastian Crusius fehlte erneut. Die gastgebende Kreisklassenreserve hatte den besseren Start ins Spiel, doch mit einem Freistoß von der Strafraumgrenze trafen sie nur den Innenpfosten, ehe Isidor Funk die Situation ganz klären konnte (7. Minute). Nach einer guten Viertelstunde erneut die Ettinger, doch nach einem Angriff über die linke Seite verfehlte der Schuss knapp sein Ziel (16.). Erst in der 24. Minute tauchten erstmals die Schuttertaler vor dem gegnerischen Tor auf, nach einem Freistoß von Markus Schreiner verpasste jedoch Christoph Hollinger das Leder knapp. Nach 36 Minuten trat Markus Schreiner erneut zum Freistoß an, ein TSV-Spieler verlängerte den Ball auf Markus Lobmeier, der keine Mühe hatte, das Leder ins leere Tor einzuschieben. Michael Donabauer hätte zwei Minuten später fast gleich nachgelegt, als er sich schön den Ball eroberte und abzog, doch etwas zu hoch zielte (38.). Weitere 120 Sekunden danach war FC-Torwart Josef Wagner erneut im Verbund mit dem Aluminium, denn ein TSV-Freistoß prallte von der Latte zurück ins Spiel, diesmal konnte Stefan Neumeier klären. Mit einen schönen Spielzug eröffneten die Schuttertaler dann die zweite Halbzeit: Christoph Hollinger spielte den Ball zentral Markus Lobmeier in den Lauf, der zwei Gegner ausspielte, aber am TSV-Torwart scheiterte (46.). In der 57. Minute trat Marco Ostermeier zum Freistoß an, bei dem zunächst ein Ettinger Feldspieler klärte, ehe der Torwart den Nachschuss von Michael Donabauer zur Ecke lenken konnte. Wenig später musste der Schlussmann der Gastgeber verletzungsbedingt das Spielfeld verlassen, sein Ersatz machte seine Sache zunächst aber gut und entschärfte gleich einen Freistoß von Markus Schreiner (75.). Die Schuttertaler waren insbesondere mit ihrem Mittelfeld ihrem Gegner nun weit überlegen, doch es wollte einfach nichts Zählbares herausspringen, auch nicht in der 79. Minute, als Markus Lobmeier von Michael Donabauer schön über die linke Seite in Szene gesetzt wurde und in die Mitte zog, aber erneut der Schlussmann seinen Schuss parieren konnte. Das zweite Tor des FC Nassenfels war eigentlich nur eine Frage der Zeit, es wäre inzwischen hochverdient gewesen. Dann plötzlich tauchte nach einem weiten Abschlag und einer Unkonzentriertheit in der FC-Defensive ein Ettinger Stürmer in Schussposition vor Josef Wagner auf, jagte das Leber aber über das FC-Tor (81.). Ettings Verlegenheitstorwart machte seine Sache weiterhin gut und lies sich auch durch einen Freistoß von Michael Donabauer nicht bezwingen (85.). Die Gastgeber mussten nun öffnen, und nach einer Hereingabe des über rechts durchgebrochenen Jürgen Schlamp ergab sich eine Riesenchance für Markus Lobmeier, doch er schob das Leder fahrlässig am Tor vorbei (86.). Weiterhin brauchten die Gastgeber nur ein Tor zum Ausgleich. Doch Nassenfels' Abwehr lies keine nennenswerte Tormöglichkeit in den Schlussminuten zu, und als eine Zeigerumdrehung vor dem Spielende Markus Lobmeier bei einem Konter nach einem Doppelpass mit Michael Donabauer endlich das 2:0 aus Nassenfelser Sicht erzielte (89.), war die letzte Gegenwehr der Gastgeber gebrochen. Nach einer absolut ausgeglichenen ersten Halbzeit kam vom TSV Etting in den zweiten 45 Minuten nicht mehr viel. War die FC-Führung zur Halbzeit noch glücklich, so verdienten sich die Schuttertaler mit einer kompakten Mannschaftsleistung im zweiten Durchgang den Sieg redlich. Dass dieser aber bis zum Ende keineswegs sicher war, lag einzig und allein an einer mangelhaften Chancenverwertung, die der Fußballgott diesmal aber nicht bestrafte.

St. Meyer, FCN

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